Der Film „Die Vorstadtkrokodile“ (2009) ist ein Vorbild für gelebte Solidarität unter Jugendlichen. Die Bande funktioniert nach demokratischen Prinzipien und ist divers aufgestellt. Alle nehmen aufeinander Rücksicht und halten zusammen, egal wie sie von der Gesellschaft behindert werden, welche finanziellen und sozialen Hintergründe oder welches Geschlecht sie haben. Wir alle können viel von den Vorstandkrokodilen lernen!
Kategorie: Politische Bildung
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Kommt zur Vortragsreihe „Demokratiebildung in den Medien“!
Es hat inzwischen Tradition: Die Falken organisieren auch 2022 wieder eine Vortragsreihe – und dieses Jahr unterstützen wir sie dabei! In dieser DIY-Reihe wollen wir uns mit Demokratiebildung in den Medien auseinandersetzen.Los geht es am 15. November mit „Solidarität bei den Vorstadtkrokodilen“:
Der Film „Die Vorstadtkrokodile“ (2009) ist ein Vorbild für gelebte Solidarität unter Jugendlichen. Die Bande funktioniert nach demokratischen Prinzipien und ist divers aufgestellt. Alle nehmen aufeinander Rücksicht und halten zusammen, egal wie sie von der Gesellschaft behindert werden, welche finanziellen und sozialen Hintergründe oder welches Geschlecht sie haben. Wir alle können viel von den Vorstandkrokodilen lernen!Weiter geht es am 29.11. mit „Vielfalt in Kinderbüchern“:
Den letzten Vortrag halten wir am 13.12. zu „Kapitalismus und Kapitalismuskritik in Weihnachtsfilmen“:
Alle Vorträge finden um 18:30 Uhr im Balthasar (Balthasargäßchen 1) statt. Bitte macht einen Corona-Selbsttest bevor ihr vorbeikommt. Wir haben Bock und freuen uns, wenn ihr vorbeischaut.Gefördert von der „Partnerschaft für Demokratie in der Stadt Bamberg“ im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des BMFSFJ. -
Eroberung Kabuls
Nach dem Gr0ßteil Afghanistans ist auch die afghanische Hauptstadt Kabul von den Taliban eingenommen worden. Für die Menschen vor Ort bedeutet das starke Unterdrückung oder den Tod. Besonders gefährdet sind diejenigen, die westlichen Kräften in der Vergangenheit geholfen haben, die aktuell von eben diesen Staaten zurückgelassen werden. Die Bilder, Videos und Berichte aus Kabul erschrecken und es stellt sich die Frage: Was können wir tun?
Zunächst einmal Aufmerksamkeit behalten: Versucht euch über die Berichte von Menschen vor Ort zu informieren, schaut wer nicht erst seit einer Woche über Afghanistan berichtet und schenkt vor allem Afghan*innen eure Aufmerksamkeit. Seid euch dabei bewusst, dass diese Menschen gerade unmittelbar von einer Terrororganisation angegriffen werden, sie den Ermordungen ihrer engsten Vertrauten, willkürlicher Gewalt, Sexsklaverei und anderen Erniedrigungen ausgesetzt sind.
Aktuell berichten, bzw. schaffen Reichweite z.B.: Das Netzwerk deutschsprachiger Afghan*innen: twitter, instagram (aktuell kommunizieren sie vor allem über Insta-Stories)
„The Afghan„+backupaccount
„Blingistan„, Diasporaafghanin
Ahmad Qais Munhazim, Diasporaafghane in den USA
Emran Feroz, Diasporaafghane in Österreich
Waslat Hasrat-Nazimi, die auch für die Deutsche Welle schreibt
Einen anderen Blickpunkt eröffnet z.B. Ilja Sperling, der als Bundeswehrsoldat Ende der 2000er in Afghanistan war und die damalige schlechte Einsatzplanung kritisiert hat, sowie Marcus Grotian, der den Umgang mit den Ortskräften kritisch beleuchtet.
Über die Reaktionen anderer Nah-Oststaaten auf die Eroberung der Taliban berichten das MEMRI (Middle East Media Research Institute) und Mena-Watch.Außerdem könnt ihr spenden. Auch hier gilt die Empfehlung, schaut, wie die Organisationen oder Personen bisher aktiv waren. Aktuell gilt es Menschen eine sichere Ausreise zu finanzieren und sie in Afghanistan mit Lebensmitteln und anderen Ressourcen versorgen zu können.
z.B. der afghanische Frauenverein, Srow Zar Children (eine afghanische Kinderhilfsorganisation), Qais Munhazims GoFundMe für LGBTQA+ Menschen, Das Patenschaftsnetzwerk Afghanische Ortskräfte, Ärzte ohne Grenzen (die wichtige Arbeit in Flüchtlingscamps leisten)Für die sichere Ausreise könnt ihr außerdem eure Bundestagsabgeordneten kontaktieren: In Bamberg sind das aktuell Thomas Silberhorn (CDU/CSU, Kontakt), Andreas Schwarz (SPD, Kontakt) und Lisa Badum (Grüne, Kontakt) (Sonst hier nachschauen). Wenn ihr selbst keine Worte findet, nutzt z.B. die Vorlage von R. von Wurm-Seibel, die in Kabul gelebt hat: abrufbar auf google docs [Zugriff:19.08.2021, 11:35] Oder über diese Website: der Luftbrücke Kabul.
Generell könnt ihr Petitionen unterzeichnen, an Demos teilnehmen und Flüchtlingshilfsorganisationen unterstützen. Aktuell laufende Petitionen sind z.B.: für sichere Fluchtwege sowie für die Rettung aller Bedrohten
In Bamberg gibt es den Verein Freund statt Fremd, um Geflüchtete im Alltag zu unterstützen und den lokalen Ableger der Seebrücke, die sich nun auch für eine Luftbrücke aus Afghanistan einsetzt. -
Podiumsdiskussion: Wie gefährlich sind die Anti-Corona-Proteste?
Wir verweisen hier auf eine Online-Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus am 26.03.2020. Genauere Informationen zu Anmeldung und Videoplattform findet ihr auf der Veranstaltungsseite. Im Folgenden zitieren wir an dieser Stelle den Einladungstext der Veranstaltung: (mehr …)
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Gemeinsame Veranstaltung mit der FUB
Auch in diesem Wintersemester bietet die Freie Uni Bamberg wieder einige Vorträge an:
(Bildquelle: freieunibamberg.de)Hierbei wollen wir euch vor allem auf die mit unserer Hochschulgruppe gemeinsame Veranstaltung am 12. November aufmerksam machen:
LOTHAR GALOW BERGEMANN/ERNST LOHOFF:
Die Hoffnung auf das revolutionäre Subjekt. »Arbeiterklasse« als Ausdruck linksidentitärer Sehnsucht (mehr …) -
Gastbeitrag: „Antisemitismus in Deutschland – Alltag statt Einzelfall“
Da sich der antisemitische Anschlag von Halle jährt, bieten wir dem Netzwerk „Aufstehen gegen Rassismus“ ein weiteres Mal unseren Blog als Plattform für einen Artikel, der euch mehr Verständnis für Antisemitismus und was ihr dagegen tun könnt geben soll. Sarah Lange hat dafür einige Ressourcen bemüht. Schaut auch gerne bei Aufstehen gegen Rassismus Bamberg vorbei.
Antisemitismus in Deutschland – Alltag statt Einzelfall
Was kann ich tun? Eine Ressourcensammlung.
Letze Woche jährte sich das Attentat von Halle. Medial und vor Ort wurde der Toten gedacht und den Überlebenden Mitgefühl und Solidarität bekundet. Und was bleibt? Noch immer scheinen Unverständnis und Entsetzen die vorherrschende Reaktion in der sogenannten Mehrheitsgesellschaft zu sein, angesichts dessen, was man als Tat eines einzelnen gewalttätigen Antisemiten und Rassisten versteht.
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SoSe-Programm der Freien Uni Bamberg

(Bildquelle: http://freieunibamberg.de/)Auch dieses Semester gibt es wieder ein Programm der Freien Uni Bamberg. Besucht zum angegebenen Vortragstermin um 20 Uhr die Seite https://l.linkspad.de/p/fub-bamberg-digital. Hier teilen die FUB-Menschen den Link zum Video und ggf. ein Passwort zum Öffnen der Datei und Moderieren den Vortragsabend. Innerhalb des Pads werden Fragen zum Vortrag gesammelt, die dann entweder direkt nach dem Vortrag oder möglichst zeitnah in einer gesonderten Videoantwort beantwortet werden.
