Autor: GHSG Bamberg

  • Kommt zur Vortragsreihe „Demokratiebildung in den Medien“!

    Es hat inzwischen Tradition: Die Falken organisieren auch 2022 wieder eine Vortragsreihe – und dieses Jahr unterstützen wir sie dabei! In dieser DIY-Reihe wollen wir uns mit Demokratiebildung in den Medien auseinandersetzen.
    Los geht es am 15. November mit „Solidarität bei den Vorstadtkrokodilen“:
    Der Film „Die Vorstadtkrokodile“ (2009) ist ein Vorbild für gelebte Solidarität unter Jugendlichen. Die Bande funktioniert nach demokratischen Prinzipien und ist divers aufgestellt. Alle nehmen aufeinander Rücksicht und halten zusammen, egal wie sie von der Gesellschaft behindert werden, welche finanziellen und sozialen Hintergründe oder welches Geschlecht sie haben. Wir alle können viel von den Vorstandkrokodilen lernen!
    Weiter geht es am 29.11. mit „Vielfalt in Kinderbüchern“:
    Was ist Diversität und wieso ist es wichtig, dass Kinderbücher vielfältige Lebensrealitäten abbilden? Wie kann ich passende Bücher für Kinder finden? Diese Fragen werden im Vortrag behandelt sowie ausgewählte Bücher vorgestellt.
    Den letzten Vortrag halten wir am 13.12. zu „Kapitalismus und Kapitalismuskritik in Weihnachtsfilmen“:
    Der Vortrag soll alte und neue Weihnachtsfilme auf die Themen Kapitalismus und Kapitalismuskritik untersuchen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen auch mit externen Elementen wie Erscheinungsjahr und aktuellem gesellschaftlichen Diskurs sowie Produktionsfirma/-land in Verbindung gesetzt werden.
    Alle Vorträge finden um 18:30 Uhr im Balthasar (Balthasargäßchen 1) statt. Bitte macht einen Corona-Selbsttest bevor ihr vorbeikommt. Wir haben Bock und freuen uns, wenn ihr vorbeischaut.
    Gefördert von der „Partnerschaft für Demokratie in der Stadt Bamberg“ im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des BMFSFJ.
  • Gegen jede Queerfeindlichkeit – Aufruf zur queeren Mahnwache

    +++Triggerwarnung: Im folgenden Text werden die Themen explizite Gewalt gegen queere Menschen und Tod behandelt.+++

    Auch wir sind bestürzt vom Angriff auf und Tod des trans Mannes Malte C. in Münster. In Bamberg wird es eine Mahnwache dazu geben, deren Pressemitteilung wir hier aus Solidarität gerne teilen: (mehr …)

  • Warnstreikaufruf für Bamberg: Am Donnerstag auf die Straße!

    Folgenden Streikaufruf der GEW teilen wir und werden dort auch sein. Denn für uns als Hochschulgruppe ist nicht nur Solidarität mit den streikenden Lehrkräften und Uniangestellten großartig, sondern natürlich ganz besonders der TVSTUD! Der Arbeitgeber sagt, es gäbe hier kein Interesse. Kommt mit uns auf die Straße und zeigt ihm, dass das glatt gelogen ist! Gegen Kettenbefristung, für faire Löhne und für Anerkennung!

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  • Bildung zukunftssicher machen!

     

    Die GEW Bamberg informiert: Es fehlen an Grundschulen, Mittelschulen und Förderschulen viele Lehrkräfte. Das hat Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen, den Unterricht und die Bildungsqualität für alle Kinder.

    Wir sind der Meinung: Jedes Kind hat beste Lernbedingungen verdient. Die Arbeitsbedingungen an Schulen müssen sich deshalb dringend ändern! Gerade läuft die Tarifrunde des öffentlichen Dienstes für die Länder, deshalb lohnt es sich erst recht, darüber zu informieren.

    Wir laden Lehrkräfte, Eltern, Schüler*innen und Studierende ein, an der Hauptwachstr./Ecke Kleberstr. vorbeizukommen, um mit uns über die Bedingungen in den Schulen zu sprechen – denn ihr seid es wert!
    Kommt zum Stand zwischen 10 und 15 Uhr.

  • Streikaufruf für den öffentlichen Dienst: Auch TV Stud gefordert!

    Nachdem die zweite Verhandlungsrunde mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) ohne konkretes Angebot von Arbeitgeberseite und somit ohne Ergebnis zu Ende ging, rufen u.a. GEW und ver.di zu Warnstreiks im öffentlichen Dienst auf:

    Mit diesen Streiks soll der Druck auf die Arbeitgeber*innen-Seite erhöht werden, damit diese in der dritten Verhandlungsrunde am 27./28. November ein deutlich verbessertes Angebot vorlegt. Dabei fordern die Gewerkschaften u.a

      • 5 Prozent mehr Gehalt – mindestens 150 €
      • 100 € monatlich mehr für alle in Ausbildung
      • Stufengleiche Höhergruppierung
      • Tarifvertrag für studentische Beschäftigte
      • Weitere Infos zu den Forderungen bei GEW und ver.di:

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  • ver.di: Minijobs abschaffen

    Lücke im Rechtssystem

    Mit seiner heutigen Entscheidung hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) auf eine Lücke im Rechtssystem hingewiesen. Danach haben Minijobber*innen keinen Anspruch auf erleichtertes Kurzarbeitsgeld, denn sie zahlen keine Beiträge in die Arbeitslosenversicherung.

    Gesicherte Arbeitsverhältnisse

    Für den ver.di-Vorsitzenden Frank Werneke macht das Urteil deutlich, dass es „absoluten Handlungsbedarf“ gibt. Er wies in einem Interview mit dem MDR darauf hin, dass Millionen von Menschen durch alle sozialen Sicherungssysteme fallen. „Daher gehören Minijobs, wie sie derzeit existieren, abgeschafft“, forderte er, insbesondere mit Blick auf die neue Bundesregierung. Stattdessen brauche man gesicherte Arbeitsverhältnisse.

    Derzeit gibt es rund 6 Millionen Minijobber*innen in Deutschland, überwiegend sind es Frauen. Hundertausende Minijobber*innen sind während der Pandemie finanziell leer ausgegangen. (mehr …)

  • Eroberung Kabuls

    Nach dem Gr0ßteil Afghanistans ist auch die afghanische Hauptstadt Kabul von den Taliban eingenommen worden. Für die Menschen vor Ort bedeutet das starke Unterdrückung oder den Tod. Besonders gefährdet sind diejenigen, die westlichen Kräften in der Vergangenheit geholfen haben, die aktuell von eben diesen Staaten zurückgelassen werden. Die Bilder, Videos und Berichte aus Kabul erschrecken und es stellt sich die Frage: Was können wir tun?

    Zunächst einmal Aufmerksamkeit behalten: Versucht euch über die Berichte von Menschen vor Ort zu informieren, schaut wer nicht erst seit einer Woche über Afghanistan berichtet und schenkt vor allem Afghan*innen eure Aufmerksamkeit. Seid euch dabei bewusst, dass diese Menschen gerade unmittelbar von einer Terrororganisation angegriffen werden, sie den Ermordungen ihrer engsten Vertrauten, willkürlicher Gewalt, Sexsklaverei und anderen Erniedrigungen ausgesetzt sind.
    Aktuell berichten, bzw. schaffen Reichweite z.B.: Das Netzwerk deutschsprachiger Afghan*innen: twitter, instagram (aktuell kommunizieren sie vor allem über Insta-Stories)
    „The Afghan„+backupaccount
    „Blingistan„, Diasporaafghanin
    Ahmad Qais Munhazim, Diasporaafghane in den USA
    Emran Feroz, Diasporaafghane in Österreich
    Waslat Hasrat-Nazimi, die auch für die Deutsche Welle schreibt
    Einen anderen Blickpunkt eröffnet z.B. Ilja Sperling, der als Bundeswehrsoldat Ende der 2000er in Afghanistan war und die damalige schlechte Einsatzplanung kritisiert hat, sowie Marcus Grotian, der den Umgang mit den Ortskräften kritisch beleuchtet.
    Über die Reaktionen anderer Nah-Oststaaten auf die Eroberung der Taliban berichten das MEMRI (Middle East Media Research Institute) und Mena-Watch.

    Außerdem könnt ihr spenden. Auch hier gilt die Empfehlung, schaut, wie die Organisationen oder Personen bisher aktiv waren. Aktuell gilt es Menschen eine sichere Ausreise zu finanzieren und sie in Afghanistan mit Lebensmitteln und anderen Ressourcen versorgen zu können.
    z.B. der afghanische Frauenverein, Srow Zar Children (eine afghanische Kinderhilfsorganisation), Qais Munhazims GoFundMe für LGBTQA+ Menschen, Das Patenschaftsnetzwerk Afghanische Ortskräfte, Ärzte ohne Grenzen (die wichtige Arbeit in Flüchtlingscamps leisten)

    Für die sichere Ausreise könnt ihr außerdem eure Bundestagsabgeordneten kontaktieren: In Bamberg sind das aktuell Thomas Silberhorn (CDU/CSU, Kontakt), Andreas Schwarz (SPD, Kontakt) und Lisa Badum (Grüne, Kontakt) (Sonst hier nachschauen).  Wenn ihr selbst keine Worte findet, nutzt z.B. die Vorlage von R. von Wurm-Seibel, die in Kabul gelebt hat: abrufbar auf google docs [Zugriff:19.08.2021, 11:35] Oder über diese Website: der Luftbrücke Kabul.

    Generell könnt ihr Petitionen unterzeichnen, an Demos teilnehmen und Flüchtlingshilfsorganisationen unterstützen. Aktuell laufende Petitionen sind z.B.: für sichere Fluchtwege sowie für die Rettung aller Bedrohten
    In Bamberg gibt es den Verein Freund statt Fremd, um Geflüchtete im Alltag zu unterstützen und den lokalen Ableger der Seebrücke, die sich nun auch für eine Luftbrücke aus Afghanistan einsetzt.

     

  • Schlimmer geht immer: Nein zum PAG 2.0

     

    Die Regierungskoalition aus CSU und Freien Wählern will kurzfristig und im Eilverfahren die nächste Verschärfung des Polizeiaufgabengesetzes (PAG) auf den Weg bringen: Die Polizei soll künftig befugt werden, „bei Anlässen, die mit erheblichen Sicherheitsrisiken verbunden sind“ eine sogenannte Zuverlässigkeitsüberprüfung durchzuführen und somit personenbezogene Daten von Einzelnen „bei öffentlichen und nicht-öffentlichen Stellen erheben“ zu können. Diese „Zuverlässigkeitsüberprüfungen“ sollen für jede Art von Veranstaltung gelten. Wir sehen hier die Gefahr einer möglichen Anwendung auch auf Demonstrationen. (mehr …)

  • GEW-Pressemitteilung zu #ichbinhanna

    Seit mehreren Wochen machen Wissenschaftler*innen unter dem Hashtag #IchbinHanna auf ihre prekären Arbeitsbedingungen aufmerksam. Wir sind solidarisch mit den Betroffenen. Dazu erklärt Andreas Keller, stellvertretender GEW-Vorsitzender und Hochschulexperte:

    „89 Prozent aller wissenschaftlichen Angestellten an Universitäten haben einen Zeitvertrag, die Laufzeit der Verträge beträgt im Durchschnitt gerade mal zwei Jahre – ohne die Regelungen des WissZeitVG wäre dies nicht möglich. Zwar wurde das Gesetz vor fünf Jahren nach einer Initiaitive der GEW nachgebessert, aber es hat immer noch zu viele Schlupflöcher, die die Arbeitgeber nutzen. Wir brauchen daher eine klare Regelung, dass für Daueraufgaben in Forschung und Lehre nur Dauerstellen eingerichtet werden dürfen, sowie verbindliche Mindestlaufzeiten für befristete Arbeitsverträge. Darüber hinaus muss ein Rechtsanspruch auf Vertragsverlängerung bei Kinderbetreuung, Behinderung und chronischer Erkrankung sowie pandemiebedingten Beeinträchtigungen ins Gesetz“, betonte Keller. (zur vollständigen Pressemittelung der GEW)